Sachensurium

Keine Ursache!

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Eiweißsache

Der Mensch besteht vor allem aus Wasser und dann aus „tierischem“ Eiweiß, demzufolge muss der Mensch tierisches Eiweiß essen. Diese Meinung ist weitverbreitet und lässt die Tatsache, dass viele Tiere Grasfresser sind, außer Acht. Tierisches Eiweiß, bzw. Proteine bestehen aus 21 bekannten Aminosäuren, die in der Leber nach einem bestimmten Bauplan (definierte Reihenfolge) zusammengesetzt werden. Aminosäuren werden entweder als essenziell (unverzichtbare Aminosäuren, die nicht vom Körper gebildet werden können und daher mit unserer Nahrung aufgenommen werden müssen) oder nicht-essenziell klassifiziert. Die Leber eines gesunden Menschen ist also in der Lage, den Grundbaustein des menschlichen Körpers (Proteinsubstanzen wie Muskeln, Sehnen, Organe, Drüsen, Nägel und Haare) aus Pflanzenteilen zu basteln.

Im Fall einer mehrheitlich aus pflanzlichen Proteinen bestehenden Ernährung muss deren Menge größer sein als bei einer Ernährung mit vorwiegend tierischen Proteinen, da die meisten Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs nur einen kleinen Teil der essenziellen Aminosäuren enthalten: Proteine mit einer geringen Anzahl an verschiedenen Aminosäuren werden einfache oder inkomplette Proteine genannt im Gegensatz zu komplexen oder kompletten Proteinen mit einer höheren Anzahl an Aminosäuren.

Der Unterschied zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißen besteht in der Aufbauarbeit der Leber. Wenn die Leber aus Pflanzen Proteine bilden will, muss sie zwischen den verschiedenen Pflanzen jonglieren. Die eine Aminosäure aus dieser und die andere aus jener Pflanze. Weil diese Bastelarbeit viel aufwendiger ist, leistet sie diese nur bei Bedarf und dann nur genau soviel wie nötig. Damit können pflanzliche Eiweiße niemals zu einer Übereiweißung mit ihren verheerenden Folgen führen. Alle pflanzlichen Nahrungsmittel enthalten Aminosäuren, die von dem Körper zur Produktion von Proteinen verwendet werden. Wer genügend Kalorien zu sich nimmt und eine Vielfalt an vegetarischen Lebensmittel konsumiert, verfügt meist über eine ausreichende Proteinzufuhr.

Proteine tierischen Ursprungs sind komplett und beinhalten von Anfang an alles, was Mensch braucht. Diese müssen nur leicht umgeformt werden und solche fertigen Proteine wirft die Leber natürlich nie weg. Diese wertvollen Proteine werden zur Not gespeichert. Ein Zuviel an tierischem Eiweiß wird gespeichert und gespeichert, als Kollagen in der Leber und in den Arterien. Laut Prof. Lothar Wendt (Gesund werden durch Abbau von Eiweiß Überschüssen) sind von den bis zu 4 kg (!) an Vorrat gespeicherten Eiweißen 3 Kilogramm im Endbereich der Arterien zu finden. 1 kg wird direkt vom Blut, von den roten Blutkörperchen gespeichert, was aus Bildern der Dunkelfeldmikroskopie deutlich hervorgeht. Das Blut als Transportmittel zu den Zellen (Hinweg) kann bei Bedarf die gespeicherten Eiweiße aus den Arterien lösen. Aus diesem Grund gibt es nur Arteriosklerose und keine Venosklerose… Diese gespeicherten Ablagerungen an den Arterienwänden können ursächlich zu Blutdruckproblemen wie essentiellem Bluthochdruck, zu Herz- und Kreislaufkrankheiten und Altersdiabetes führen.

Als Empfehlungen für gesunde erwachsene Menschen gelten, tierisches Eiweiß in Massen zu genießen und bei Bedarf eine Fastenzeit von 6 Wochen ohne tierisches Eiweiß durchzuführen.

Die Empfehlung für Eiweiß liegt bei 0,8 Gramm Protein pro 1 Kilogramm Körpergewicht bei einer an tierischen Proteinen (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier) reichen Ernährung (70 kg Körpergewicht = 56 g Protein). Bei einer vorwiegend vegetarischen Ernährung sind es 1 Gramm pro 1 Kilogramm Körpergewicht (niedrigere biologische Wertigkeit). Proteinreiche pflanzliche Nahrungsmittel sind u.a. Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Nüsse, Sojabohnen und einige Gemüsesorten.

© ariane

Quellen: Prof. Lothar Wendt (Gesund werden durch Abbau von Eiweiß Überschüssen), Jean-Claude Alix (Es geht um Ihr Blut) und Internet.

Transfettsäuren, alles in Butter oder Margarine?

Definition Transfettsäuren in Wikipedia: trans-Fettsäuren sind Fettsäuren mit trans-konfigurierten Kohlenstoff-Doppelbindungen. In der menschlichen Ernährung sind sie besonders bei industriell produzierter Nahrung zu finden, wo sie durch die Härtung von Pflanzenöl entstehen. Der Verzehr von Glycerin-Estern der trans-Fettsäuren erhöht den Gehalt von LDL-Cholesterin im Blut. Sie sind daher Mitverursacher von koronaren Herzkrankheiten (Arteriosklerose, Herzinfarkt).

Millionen von Menschen essen Margarine, von der sie annehmen, daß sie der Gesundheit förderlich sind, wo uns doch die Werbung so viel verspricht. Tierische gesättigte Fettsäuren gegen pflanzliche ungesättigte Fettsäuren ist eines der Spiele, bei dem aber die klaren Spielregeln für ein faires Miteinander fehlen. Ob un- oder gesättigt, Tatsache ist, dass trans-Fettsäuren, die durch Härtung von Pflanzenöl entstehen (wie bei der Herstellung von Margarine) die Zellatmung deutlich verringern und die Zellmembranen aller Zellen verändern. Dies bedeutet, dass chronischen Krankheiten wie Krebs, Herz- Kreislauf, Diabetes oder Rheuma Tür und Tor geöffnet wird. Der vielverschmähte Cholesteringehalt der Butter ist kein Grund, auf Butter zu verzichten. Cholesterin ist kein Gift, sondern eine lebenswichtige Substanz, die unser Körper selber produziert.

Durch Erhitzen von Pflanzenölen mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (kaltgepresste Öle, z.B. Linolsäure) entstehen ebenfalls Transfettsäuren. Besser zum Anbraten geeignet sind Schweinefett, Butter (Ghee) oder Kokosfett.

© ariane

Weiterführende Infos im Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Fetts%C3%A4uren
Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln
http://www.organische-chemie.ch/chemie/2007feb/transfette.shtm
swissmilk Butter statt Margarine