Sachensurium

Keine Ursache!

Archive for the ‘Antworten ohne Frage’


Die Einladung

„Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhaltverdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem und deinem – dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob du mit der Freude – meiner und deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: Ja!

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.

Ich will wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist. Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit du gelernt hast. Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.“

Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer

Was Frauen von Männern lernen können

taschentuchbaumWeder will ich hier über das silberne Reden oder goldene Schweigen noch über das Einparken schreiben. Dazu nur soviel: Männer und Frauen, lasst euch nicht in diese erfundenen Klischees drücken, die sind einzig dazu da, Unfrieden zu stiften zwischen Männlein und Weiblein. Eines möchte ich hier jedoch ganz klar ausbuchstabieren: Es gibt eine Frauensache, die wenn frau aufhören sollte, jedermann beglücken würde. Die Sache mit dem Baum und dem Papierchen, ihr wisst schon liebe Frauen…

Mann macht sowas nicht! Ihr wäscht die Wäsche eurer Männer, ihr befreit die Umwelt vom Kot eurer Hunde und trotzdem hinterlasst ihr eure Papierchen hinter jedem  Bäumchen! Warum? Dies gehört definitiv nicht mehr in unsere Zeit. Im 16. Jahrhundert wurden Ziertücher (aus Stoff) von den Damen mit Parfum getränkt und als Liebespfand an Herren verschenkt (mouchoir de Vénus). Als Treuepfand nahmen Ritter das Taschentuch mit in den Kampf und gaben es der Angebeten, meist getränkt mit Schweiß und Blut, hinterher zurück…

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass dieser Artikel lückenhaft ist, keine allgemeine Gültigkeit besitzt und einzig dazu dient, den Kopf zu schütteln, sei das über die Autorin, die Papierchen oder vor Lachen.

PS: auf dem Bild sind gefallene Blätter des Taschentuchbaumes zu sehen

Eierlegende

Pünktlich zu Ostern stellt sich wieder mal die Beziehungsfrage: Eieiei, keine Bange, weder Eisprung  noch Seitensprung,  sondern Ursprung ist hier die Frage: Oder, wie kam der Hase zum Ei? Das Motiv des Osterhasen hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgebreitet und die früheren Überbringer des Ostereies wie Kuckuck, Fuchs oder Storch verdrängt. Doch um die Feldhasen* steht es nicht zum Besten, sind also unsere Ostereier in Gefahr? Sind deshalb die Regale voll von eierlosen Schoggi-Osterhasen? Wer wird die Nachfolge vom Hasen antreten?

Zurück zum Ursprung… oder wer legt die Eier wirklich. Die folgende kleine Anekdote – unabhängig von der Tatsache, dass menschliche Eigenverantwortung als fruchtbare Bedingung notwendig wird:

Die im Volksmund bekannte Eierlegende Wollmilchsau**, ursprünglich in den Wäldern Mitteleuropas heimisch, wurde aufgrund ihres immer mehr beeinträchtigten Lebensraum fast vollständig ausgerottet. Die Eierlegende Wollmilchsau ist, bzw. war das einzig bekannte Tier, welches diese Ostereier legte. Die Osterhasen waren dreist genug, die Eierlegende Wollmilchsau auf Grund ihrer Eier zu jagen. Da Osterhasen bekanntermassen sehr gute Jäger sind, war es für sie ein leichtes die sehr zurückgezogen lebenden Wollmichsäue aufzuspüren und die Eier zu stehlen.

* Die Feldhasenbestände hatten 1997 ein historisches Tief erreicht, sich danach aber etwas erholt. Zwar ist der Feldhase noch weit verbreitet, doch befindet sich der Bestand in der Schweiz auch in Gebieten mit ehemals hohen Hasendichten auf einem kritisch tiefen Niveau.

** Eierlegende Wollmilchsau als Bild eines Nutztiers (Hybridwesen), das Eigenschaften von Huhn (Eier legen), Schaf (Wolle liefern), Kuh (Milch geben) und Schwein (Fleisch) in sich vereint. Als Redensart zur Beschreibung der Eigenschaften „nur Vorteile bringt, alle Bedürfnisse befriedigt, allen Ansprüchen genügt“.

Bauchlage

Die Eisbären kühlen sich in einer solchen Bauchlage ab und die Braunbärin „Berna„?

Unser tägliches ‚W‘ gib uns heute

Lass dich überraschen, indem du das Fadenkreuz in der Mitte des Bildes fixierst

W‚, der viertletzte oder 23. Buchstabe des lateinischen Alphabets – schreibt Wikipedia – mit einer relativen Häufigkeit von 1,89 % in deutschen Texten (im Vergleich: ‚E‘ mit 17,40 %). Doch schon als Anfangsbuchstabe holt ‚W‚ mächtig auf, Rang 5 mit 6,8 %! Wow, und in Bezug auf die Bedeutung, gehört ‚W‚ unbedingt auf das Podest. Unsere Welt ist voll von Worten, Wundern, Wünschen, Wissen,  WWW, Fragen wie Was, Wie, Wo, Wieso, Weshalb, Warum, und so weiter.

W‚ wie Wahrnehmung oder Jeder lebt in seiner eigenen Welt.

Nie war diese Aussage aktueller als in der heutigen Zeit, in der das Bewusstsein der Menschheit täglich wächst und die Wissenschaftler beginnen zu ahnen, wie grossartig der Mensch ist. Die neusten Gedankenmodelle der höher dimensionalen Physik bieten einen atemberaubenden Blick auf mögliche, nicht sichtbare Dimensionen, die unsere physische Wirklichkeit ausmachen.

Was wir sehen, schmecken, tasten und berühren können, ist nur ein schmaler Ausschnitt des grossen Ganzen. Selbst unsere direkte Umgebung nehmen wir nur fragmentarisch wahr, in einem Verhältnis von ungefähr 1:1’000’000 (in Worten: eins zu einer Million!). Das bedeutet, dass die vermeintlichte Realität, die wir betrachten, lediglich ein Millionstel dessen ist, was existiert. Dieses Missverhältnis ist wesentlich auf mentale Filter zurückzuführen, auf Glaubensmuster, fixen Vorstellungen, die alles von unserem Bewusstsein fernhalten, was nicht relevant erscheint. Was wir Wahrnehmung nennen, ist so permanente Selektion. Der überwiegende Teil dessen, was uns umgibt, bleibt dabei ausgeblendet, auch als Schutz vor Überlastung.

Ein historisches Beispiel des Ausblendungsmechanismus, den die Psychologie als „blinden Fleck“ bezeichnet, war Kolumbus‘ Entdeckung von Amerika. Seine Schiffe ankerten wenige Meter vor der Küste und er konnte deutlich die Einheimischen erkennen. Die Eingeborenen aber nahmen die Schiffe vor ihrer Küste nicht wahr. Sie sahen sie einfach nicht, weil sie keine Schiffe kannten und diese seltsamen Gebilde daher nicht in ihre gewohnte Umgebung passten – sie konnten die Schiffe mit nichts aus ihrer bekannten Erfahrungswelt vergleichen.

Wir müssen davon ausgehen, dass wir die meisten Dinge noch nie gesehen, noch nie wahrgenommen haben in unserer Welt. Von enormer Wichtigkeit ist daher unsere unbegrenzte Vorstellungskraft. Wir sollten alles für möglich halten, auch wenn es sich unglaublich anhören mag! Nur so können wir uns befreien aus der Versklavung unserer eigenen Vorstellungen und wirkliche Wunder erleben. Und wer weiss, welche Schiffe bei uns landen…

© ariane

Quelle: Teile aus dem Geheimnis des Matrix-Code von Dieter Broers

zurück im Licht

Lichtblume bei Eischoll (Kanton Wallis)

Er ist von uns gegangen, nur für einen Augenblick, und gar nicht weit. Wenn wir dahin kommen,wohin er gegangen ist, werden wir uns fragen, warum wir geweint haben.

In Liebe und auf Wiedersehen © ariane

Das Ei des Kolumbus

Das Ei des Kolumbus ist eine Redensart, die eine verblüffend einfache Lösung für ein unlösbar scheinendes Problem beschreibt (Quelle Wikipedia).

Die Bänker weltweit auf der Suche nach dem „Ei des Kolumbus“, um aus der globalen Finanzkrise heraus zu finden, erklärt uns der Komiker Sergio Sardella mit dem Bild.

Die Herkunft der Redensart soll auf einer Anekdote beruhen, die in etwa so erzählt wird: Es geschah auf einem Empfang bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493, nachdem Christoph Kolumbus aus Amerika zurückgekehrt war. Manche Gäste machten sich über Kolumbus lustig, dass die Überquerung des Ozeans die einfachste Sache der Welt wäre. Daraufhin bat Kolumbus die Gäste, ein gekochtes Ei auf dem Tisch auf der Spitze aufzustellen. Natürlich schaffte das niemand und man war sich einig, dass dies eine unlösbare Aufgabe war. Kolumbus klopfte mit dem Ei am spitzigen Ende ein wenig auf die Tischplatte und drückte die Schale dadurch leicht ein. Anschliessend blieb das Ei stehen. Den protestierenden Gästen antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“.

Wer weiss was Frauen dazu beigetragen hätten oder Kolumbus‘ Sinn:
„Jeder kann es tun, man muss ihm nur zeigen wie“.

© ariane

Gesucht wird

schwerster Hase in Bild.

Feldhasen und Osterbräuche: Nicht die Frage warum Osterhase zu Ostern gehört, beschäftigt, sondern gesucht wird der schwerste Hase. Ausgewachsene Feldhasen wiegen 2,5 bis 6,4 kg, erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km pro Stunde und springen bis zu 2 m hoch.

Seit den 1960er Jahren ist der Bestand in vielen Teilen Europas stark abnehmend. Als Hauptgrund wird die starke Intensivierung der Landwirtschaft angesehen mit massivem Einsatz von Dünger und Pestiziden sowie intensivem Einsatz von Maschinen. Nicht nachgewiesen ist, ob der Rückgang der Feldhasen in Zusammenhang steht mit steigendem Verzehr von Osterhasen in Schokolade Form. Auf dem Bild ein 1,4 kg schwerer Hase. Die Feldhasen sind im Frühjahr auch tagaktiv…

© ariane

Wo es am kältesten ist

Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete und ist der kälteste, windigste und trockenste Ort der Welt. Klimatisch gilt die Antarktis trotz ihres gewaltigen Eispanzers als Wüste. Es gibt Trockentäler in der Antarktis, in denen es seit Jahrtausenden nicht geregnet hat. Paradoxerweise enthält diese grösste und trockenste Wüste der Welt in Ihrem Eispanzer gleichzeitig mehr als 70 Prozent der Süsswasserreserven unseres Planeten. Es wird in der Antarktis fast niemals wärmer als 0°. Die höchste Temperatur, die direkt am Südpol je gemessen wurde, betrug -13.8°. Die tiefste je auf der Welt gemessene Temperatur betrug -89° und wurde an der russischen Antarktisstation Vostock registriert.

Quelle: KonteXt 4/2011 http://www.fosar-bludorf.com/kontext.htm