Sachensurium

Keine Ursache!

Archive for the ‘ERDE & NATUR’


Osterglocke

Verstehen ist ein Licht, Begreifen ein Sonnenaufgang und Wissen ein Universum.

Rosengarten Bern © ariane

Pinguine können doch fliegen

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Tussilago farfara

Das kleine gelbe Blümlein ist die erste Frühlingsmedizin aus des Herrgotts Hausapotheke. Die Blüten, gelbleuchtend und niedrig, erscheinen noch vor den Blättern im Vorfrühling und geben einen ausgezeichneten Tee für alle Gebresten der Atmungsorgane, wie Husten, Heiserkeit, Verschleimung und Katarrh. Soweit Pfarrer Künzle zu Tussilago farfara, wo auch die Bedeutung des Namens „Tussilago“ aus dem Lateinischen (tússis = „Husten“ und ago, von ágere = (in diesem Zusammenhang) „vertreiben“ deutlich auf die Wirkung hinweist.

Der deutsche Name Huflattich bezieht sich auf die hufförmige Gestalt der Blätter, die aber erst nach dem Verblühen der Blüten folgen. Das ist das Besondere am Zytröseli oder der Märzblume, wie sie im Volksmund auch genannt wird, dass die Pflanze die ganze Kraft für die Blüten aufwendet und die Blätter erst nach der Blüte nachwachsen!

Die Blüte enthält ein Körbchen mit etwa 300 weiblichen Zungenblüten und in der Mitte 30 bis 40 männliche Röhrenblüten. Die Blütezeit erstreckt sich von Februar bis April (Sammelzeit März – April).

Die Blüten enthalten Schleimstoffe, Flavonoide und geringe Mengen Gerbstoffe, sowie in geringen Mengen Pyrrolizidinalkaloide, was gewisse Kreise veranlasst, nun vom Verzehr abzuraten. Deshalb sollte Huflattich nicht länger als vier bis sechs Wochen im Jahr und nicht während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Übrigens riecht die Blüte leicht honigartig und schmeckt herb-bitter; wie eine kleine Sonne leuchtet diese auf dem Frühlingssalat und zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht. Ein weiteres Rezeptbeispiel sind rohe gehackte Blütenknospen als Brotbelag.

© ariane

Kraut Huflattich
Huflattich als Räucherkraut

Flechten – oder warum in der Antarktis die Wege markiert sind

© Zee Evans/ National Science Foundation

Flechten wachsen in der Antaktis 10 bis 16 Millimeter in 100 Jahren!

Deshalb bleiben Besucher auf den markierten Wegen. Ein Fehltritt auf eine Flechte würde Jahre des Wachstums vernichten!

© ariane

Die Erde bebt

Erdbeben Schweiz: Am Samstag, 11. Februar 2012, um 23:45 hat sich auch in der Schweiz zwischen Zuger und Ägerisee, in einer Tiefe von ca 30 km, ein Erdbeben der Magnitude 4.2 ereignet. Das Beben ist in weiten Teilen der Deutschschweiz, im Berner Jura, und bis ins Tessin verspürt worden. Aufgrund der grossen Tiefe ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieses Beben Schäden verursacht hat.

Erdbeben vom 1.12.2011 bis 12.02.2012

Im Jahr 2011 gab es weltweit 213 schwere Erdbeben über Stärke 6 auf der Richterskala. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Gegenüber 2010 entspricht das einer Steigerung von mehr als 23%. Alle 41 Stunden kommt es irgendwo auf der Erde zu einem schweren Erdbeben. Auf dem Bild ist deutlich zu sehen, dass die meisten Erdbeben am sogenannten “pazifischen Feuerring” auftreten. Er erstreckt sich von Neuseeland, Indonesien, Japan, Kamtschatka über die Aleuten nach Alaska, entlang der Nord- und Südamerikanischen Westküste, Peru, Chile bis nach Feuerland.

Dieses Video zeigt sehr anschaulich die gesamte Erdbebenaktivität in 2011, bitte Ton einschalten!
Videoanimation mit Ton der gesamten Erdbebenaktivität im Jahr 2011

http://www.emsc-csem.org
http://www.seismo.ethz.ch

Erde – der blaue Planet

„Die Erde gehört nicht dem Menschen; der Mensch gehört der Erde.“
Seattle, Indianerhäuptling

http://www.nasa.gov/images/content/618486main_earth_full.jpg

Der NASA-Satellit “Soumi NPP” hat am 4. Januar 2012 mit dem neuartigen VIIRS-Radiometer (Visible/Infrared Imager Radiometer Suite) ein beeindruckendes Bild unseres Planeten gemacht. Es zeigt den amerikanischen Kontinent und trägt den Titel “Blue Marble 2012″.

 

 

 

 

Wo es am kältesten ist

Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete und ist der kälteste, windigste und trockenste Ort der Welt. Klimatisch gilt die Antarktis trotz ihres gewaltigen Eispanzers als Wüste. Es gibt Trockentäler in der Antarktis, in denen es seit Jahrtausenden nicht geregnet hat. Paradoxerweise enthält diese grösste und trockenste Wüste der Welt in Ihrem Eispanzer gleichzeitig mehr als 70 Prozent der Süsswasserreserven unseres Planeten. Es wird in der Antarktis fast niemals wärmer als 0°. Die höchste Temperatur, die direkt am Südpol je gemessen wurde, betrug -13.8°. Die tiefste je auf der Welt gemessene Temperatur betrug -89° und wurde an der russischen Antarktisstation Vostock registriert.

Quelle: KonteXt 4/2011 http://www.fosar-bludorf.com/kontext.htm